Logo Maylife Boxclub Köln Fühlinger See

Maylife-Boxclub
Aktuelles aus dem Boxclub am Fühlinger See

 

 

 

Torsten und Uli im Interview zur Championship

Nicht nur Rüdiger, sondern auch Uli und Torsten sind Bestandteil der Maylife Championship. Der eine im Ring (als Richter), der andere an der Ringecke (als Coach). Maylife-Medien-Marc hat sie befragt:

Marc: Torsten und Uli, ohne Euch als Ringrichter bzw. Coach des Herausforderers würde die Championship nicht funktionieren. Was reizt Euch nach fast zehn Jahren daran?

Uli: Ich bewundere jeden, der sich der Herausforderung stellt und gegen Rüdiger in den Ring steigt. Das sind sechs Runden, die man mal nicht so eben aus dem Ärmel schüttelt. Für uns, die wir aus dem Profi-Sport kommen, ist das erstaunlich, was die Championship-Teilnehmer in der Vorbereitung und im Kampf selber über sich ergehen lassen. Meine Aufgabe in den Pausen zwischen den Runden ist dann, die Herausforderer weiter zu motivieren. Manche muss ich auch bremsen, dass sie nicht zu sehr überziehen. Mit der Zeit haben sich einige, die schon mehrfach angetreten sind, auf allen Ebenen verbessert: taktisch, physisch, mental, da habe ich große Achtung vor. Man darf ja nicht vergessen, es sind alles Fitnessboxer, die das Boxen als Hobby betreiben.

Torsten: Für mich sind die beiden Championship-Zeiträume echte Highlights. Zwei Mal im Jahr, seit wir das Gym eröffnet haben. Jedes Mal ausgebucht. Das zeigt, dass wir den richtigen Weg gewählt haben mit unserem Konzept,. Und es freut mich, wenn ich sehe, wie die Kämpfer dann mit großen Glücksgefühlen nach Hause gehen. Das ist Sport pur. Ich sehe das wie Uli, alle Rüdiger-Herausforderer haben meine große Achtung!

Keine Mauscheleien, aber fairer als die Polizei erlaubt

Marc: Torsten, Du bietest einmal im Monat die TechnikStunde an; Uli, Dein Zirkeltraining jeden Montag ist eine feste Größe im Trainingskalender: Inwieweit sind diese beiden Trainingsfeatures eine Vorbereitung auf die Championship?

Uli: Mein Zirkel ist ein typisches Training für Wettkampfboxer. Im Mittelpunkt stehen Kraft und Ausdauer. Und ohne Kraft und Ausdauer kommt man auch im Ring nicht weit. Ich lasse ja beim Zirkel alle Muskelgruppen trainieren. Es ist eine gute Trainingseinheit, nicht nur für Championship-Teilnehmer, sondern für jeden geeignet, der bei uns trainiert.

Torsten: Das gilt auch für die TechnikStunde. Sie ist eine sehr gute Ausbildung für Sparrings. Ein weiterer Baustein in unserem Trainingsplan, der zeigt, wie komplett wir hier das Boxen vermitteln. Wenn ich sehe, wie viele Mitglieder schon vor dem eigentlichen Training und nach Trainingsende noch am Sandsack arbeiten, Schläge üben, Schlagkombinationen durchprobieren, dann begeistert mich das.

 Er kennt schon jetzt die Strategie für die nächste Runde

Marc: Bis auf wenige Ausnahmen ist bisher immer Rüdiger der Championship-Gegner gewesen, wie groß ist Eure Lust, auch mal wieder in den Ring zu steigen?

Torsten: Ich bin einmal angetreten – gegen meinen Sohn. Also ich liebe das Boxen, aber ich habe mit dem Kämpfen abgeschlossen, das liegt hinter mir.

Uli: Ich könnte das gar nicht mehr in der Intensität machen, wie Rüdiger das macht. An manchen Abenden geht er alles in allem über zwanzig Runden, das verdient Respekt. Aber so ein Kampf ab und zu wäre schon machbar. Wenn sich das jemand ganz speziell wünscht, wer weiß…

Fotos: Ania Pospiech